Kežmarok (dt. Kesmark)
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    Eine Stadt mit 17500 Einwohner, liegt im Norden der Slowakischen Republik, in der malerischen Zips unter der Hohen Tatra, in der Meereshöhe von 626 m. Sie ist Bezirkssitz, ein Zentrum des Zipser Kulturlebens und des Touristenverkehrs des Tatravorlandes.
    Die Stadt entstand durch den Zusammenschluß mehrerer Orte mit ursprünglich slowakischen Bewohnern und mit einem Ort der deutschen Ansiedler. Die erste schriftliche Erwähnung der Stadt stammt aus dem Jahr 1251. Kesmark erhielt das Stadtrecht im Jahr 1269. Im 15 Jh. bekam die Stadt weitere Privilegien - das Recht im Jahr zwei Jahrmärkte abzuhalten, das Schwertrecht, das Wappenrecht zu benützen u.a.
    Im Zusammenhang mit der besonderen Lage der Stadt, führten durch sie wichtige Handelstraßen, aus dem Orient nach Nordeuropa. In der Zeit 15. - 19. Jh. arbeiteten in der Stadt 40 Zünfte, damit gehörte sie zwischen die ersten vier Städte in der Slowakei. (Im Jahr 1715 waren in der Stadt 263 Handwerksbetriebe). Eine reiche Tradition hatte auch das Schulwesen, die Kultur und die Volkskunde. In der Stadt studierten und wirkten viele bedeutende Schriftsteller, Künstler und Wissenschaftler aus der Slowakei, welche in ganz Europa bekannt waren. Die erste Nachricht von der Schule war aus dem 14. Jh. - die Schule ist mit den Anfängen von Musik, bildender und Schauspielkunst verbunden.
    Die Stadt hatte immer eine Vielvölkernatur. Die gegenwärtigen Einwohner der Stadt sind von Slowaken, Romas, Tschechen, Polen, Deutschen, Ungarn, Ruthenen und Ukrainer vertreten.
    Die mehr als 700 - jährige Existenz der Stadt zeigte sich auch in ihrer Architektur, welche jeden Baustil vertrat: romanisch, gotisch, renaissance und barock. Die Eigentümlichkeit der Stadt ist die städtebauliche Lösung des gabelförmigen Hauptplatzes, in der Mitte mit dem Rathaus, der Hauptplatz ist mit dem städtischen Schloß beendet.
    Kesmark ist eine von den wichtigsten städtischen Denkmalszonen der Slowakei, sie besitzt eine Menge von historischen Denkmälern (Burg, Kirchen, alte Burghäuser usw.). Zwei von ihnen sind bedeutend - die artikulierte evangelische Holzkirche aus dem Jahr 1717 und das evangelische Lyzeum aus dem Jahr 1775. Der römisch - katholischen Heiligenkreuzkirche aus dem Jahr 1498 war vom Papst im Jahre 1998 der Titel "Basilika Minor" verliehen.
    Für die Tradition des Volkshandwerks wurde ein bedeutendes Unternehmen der Stadt gegründet - Europäisches Volkshandwerk, welches schon seit dem Jahr 1991, immer am zweiten Wochenende im Juli, verwirklicht wird.

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