Kriváò (dt.Krummhorn)
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    Der Krummhorn (2494 Meter), ist ein charakteristischer, imposanter Gipfel im westlichen Teil der Hohen Tatra. Er ragt empor am Ende des langen Kammes der Krummhorngabelung, welcher aus dem Hauptkamm der Hohen Tatra (Gipfel Èubrina) ausläuft. Vom Gipfel laufen fächerartig einige Kämme aus, von welchen für die Wanderer nur der südliche und süd - westliche Kamm bedeutend sind. Der Südkamm überquert den Daxnersattel und den kleinen Krummhorn, tiefer verbreitet er sich am breiten Rücken und endet am Gipfel Nad Pavlovou (1705 m). Der südwestliche Kamm fällt durch zwei ausdrucksvolle Erhöhungen - hohe und niedere Einsenkung zum bewaldeten Grúnik (1576 m) ab, Erinnerungsplatz für das Partisanenabteil Hohe Tatra, der Platz ihres Aufenthaltes und Kampfes.
    Am südlichen und an den süd - westlichen Hängen des Krummhornes sind noch jetzt die Spuren nach der Bergwerkstätigkeit im 15. - 18. Jahrhundert (ausgeräumte Stollen und die letzten Überreste der Mauern des Wohnraumes der Kumpel. Auf den Gipfel des Krummhorn als erste stiegen zweifellos unbekannte Kumpeln) und der Aufstieg des evangelischen Prister und Naturwissenschaftlers A. Czirbesz mit Freunden aus Zipser Neudorf, verwirklicht 1772, muß man als die Erste schriftlich belegte Tour anstehen. Das Krummhorn besuchten bekannte Vorkämpfer und Forscher der Tatra, z. B. der englische Reisende Robert Townson (1793), der französische Naturwissenschaftler Belsazar Hacquet (1794), der polnische Geologe Stanislaw Staszic (1805), oder der schwedische Botaniker Göran Wahlenberg (1813). Den ersten Winteraufstieg verwirklichte im Jahre 1884 Theodor Wundt und der Führer J. Horvay.
    Auf den denkwürdigen Aufstieg des sächsischen Königs Friedrich August II. (1840) richteten die ungarischen Monarchisten auf den Gipfel einen Obelisk auf, welchen in kurzer Zeit die slowakischen Patrioten, die Teilnehmer an den Volksausflügen, kaputt machten. Der erste von ihnen wurde 16.8.1841 mit der Teilnahme von ¼udovit Štúr und Michal M. Hodža durchgeführt. Die größte Wanderung organisierte Štefan M. Daxner im Jahr des Memorandums 1861. Vom Jahr 1955 sind Traditionsaufstiege auf dem Krummhorn der Erinnerung an den slowakischen Nationalaufstand und an seine Helden in der krummhorner Gegend, gewidmet. Als symbolischen Gipfel der Slawen und der Freiheit der Slowaken wurde der Krummhorn zum besonderen Motiv der Poesie der Generation von Štur und seine Lage in der Gedicht und Liederkunst hat sich mit neuem Inhalt bis heute erhalten.

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